
Gestern haben wir uns bei Yoga und Yiddishkeit mit Tu bi Schwat beschäftigt, auch wenn es noch ein paar Tag hin ist. Wir haben uns in einer Meditation mit der Erde, mit der Adama verbunden und unsere Wurzeln intensiv wahrgenommen. So konnten wir gut gehalten und getragen Balance in den Varianten der Baumposition finden. Tu bi Schwat hat mit unseren Wurzeln zu tun, unseren Wurzeln im Judentum, in der Familie, in unserem Umfeld. Es hat auch mit Wachstum im Verborgenen zu tun, was will da jetzt in mir entstehen und wachsen, auch wenn man es noch nicht sehen sondern nur zaghaft spüren kann? Tu bi Schwat ist eins der 4 Neujahre im Judentum, das Neujahr der Bäume. Welcher neue Samen möchte in Dir keimen und wachsen? Möchtest Du Projekte umsetzen, Dich mehr mit dem Judentum verbinden, tägliche Mitzvot wie z. B. Gebet in deinen Tagesablauf einbauen?
Ich arbeite gerade an einigen Projekten, wie so oft passiert alles gleichzeitig. Gestern konnte ich endlich meine wunderbare Hormonyogatherapie Ausbildung abschließen. Jetzt bin ich Hormonyogatherapeutin nach Dinah Rodriguez und kann Frauen in den Wechseljahren oder auch davor, wenn sie hormonelle Probleme haben, mit einer wohltuenden und wirksamen Bewegungstherapie unterstützen. Hormonyoga hat mich an Kundalini Yoga erinnert, das ich sehr liebe. Es besteht aus einer festgelegten Übungsreihe, mit einer Atemtechnik und Energielenkung. So werden die Drüsen angeregt und der Hormonhaushalt kommt wieder ins Gleichgewicht.
Bald wird auch mein nächstes Projekt beginnen, kaum dass ich eins abgeschlossen habe. Am 9.2. beginnt meine Ausbildung zur Balanit, zur Mikve Begleiterin, bei Mayyim Hayyim. Ich habe mich sehr gefreut dass ich endlich die Zeit gefunden habe, an dem Kurs teilzunehmen. Selber war ich nur einmal mit meinem Pessach-Geschirr in der Mikve, dennoch fasziniert mich diese Möglichkeit Judentum auch ganz körperlich zu erfahren, mit allen Sinnen. Das hat die Mikve für mich mit jüdischem Yoga gemeinsam.
Nebenbei berichte ich auch das nächste jüdische Retreat für junge Leute vor und, als absoluten Höhepunkt, ich werde bei Limmud mehrere Einheiten Yoga und Yiddishkeit anbieten dürfen. Das habe ich mir schon sehr lange gewünscht. Vielleicht sehen wir uns ja da?
Impuls für die Jahreszeit: Was möchte jetzt in Dir wachsen und Früchte tragen? Was sind Deine Wurzeln und wie bist Du im Judentum verwurzelt? Wie kannst Du Deine Wurzeln jetzt stärken?